Friesisch 2.0 – Neuinterpretation einer Kultlandschaft – LEG-Preis 2014

Mit dem Entwurf „Friesiesch 2.0 – Neuinterpretation einer Kultlandschaft“ wird eine Neuplanung vorgeschlagen, die das Bild der traditionellen Friesischen Landschaft aufgreift und in die heutige Zeit übersetzt. Die sinnstiftende Neugestaltung kann sich dabei in Ausrichtung und Formensprache von den umgebenden Strukturen unabhängig machen und lässt dadurch einen neuen Gestaltungsspielraum zu.

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Durch das Aufgreifen sowohl von landschaftsbildprägenden als auch funktional städtebaulichen und freiraumplanerischen Elemente, wie Wurten und Höfe, Deiche und Deichwege, Wiesen, Knicks und Marschland, werden die Qualitäten der alten Kult(ur)landschaft aufgezeigt und gleichzeitig ein charakteristisches eigenständiges Quartier geschaffen. Ein weiterer Aspekt des Entwurfes ist der Umgang mit Regenwasser im Quartier. Im Falle von Starkregenereignissen dienen im Quartier befindliche Schilfbecken als Regenwasserspeicher und Retentionsbodenfilter. Das angrenzende Jadeviertel und Teile des Gewerbegürtels werden derzeit durch ein Mischkanalsystem entwässert. Zukünftig wird das anfallende Regenwasser über Gräben in die Schilfbecken eingeleitet. Hierdurch können Mischwassereinleitungen in die Nordsee reduziert werden. Die Regenwasserspeicher sind durch Stege erschlossen und stellen neben ihrer technischen Funktion Rückzugsorte für Anwohner und Besucher der Ebkeriege dar.

Linien

Rahmen

Offener städtebaulicher Ideenwettbewerb
1. Preis
Auftraggeber | BImA
Größe des Planungsgebiets | 17,5 ha
Zeitraum | 2014

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